Das diesjährige Ratsherrentreffen 2014 wurde durch die Zunft zu Wein- und Herbergsleuten Aesch organisiert.
 

Samstag 25. Oktober 2014 in Aesch

 

Bei strahlendem Sonnenschein besammelten sich um 13.30 Uhr über 50 Ratsherren bei der Pfeffinger-Post zu einem Begrüssung-Apéro.
Auch in diesem Jahr liess sich die Magdalenenzunft aus Dornach, es kann niemand anders sein,
zu einer originellen Anfahrtsvariante inspirieren (Der Feuerwehr Gempen sei Dank).

Nach der Begrüssungsrede des Meisters zur Zunft zu Wein- und Herbergsleuten, Adrian Meury, marschierten wir bis zur Ruine Pfeffingen.

Hier wurden wir von den Herren Saladin und Wagner begrüsst und in einem Rundgang in die Geschichte und
der Restaurierungsarbeiten der Ruine Pfeffingen eingeführt.
Ein nachträgliches Dankeschön an die beiden Herren, die uns dies sehr eindrücklich dargelegt haben.

 

Mit einem weiteren ca. 20 min. Fussmarsch gelangten wir zum nächsten Verpflegungsort.
Hier liessen wir uns gemütlich nieder und genossen den guten Wein sowie die hervorragende Guggelhöpfe.
Nach geraumer Zeit, die für viele Gespräche unter den Ratskollegen genutzt wurde, ging es nur noch bergab.

Beim Schlosshof in Pfeffingen begrüsste uns unsere Gastwirtfamilie Meier für diesen Abend.
Im Säli mit heimeliger Atmosphäre wurden wir mit einer feinen Bernerplatte und zum Dessert mit diversen Wähen verköstigt.
Josef Meier überraschte uns während des Abends mit dem „Sachersepp“ und zusätzlichen Liedern.
Seine gewaltige und klare Sängerstimme beeindruckte einige Ratsherren.

Den beiden Organisatoren des Ratsherrentreffens 2014, Peter Meyer und Gilbert Münger, sei an dieser Stelle sehr gedankt für den gut organisierten Anlass.


Zuflüsterer haben mir mitgeteilt, dass einige Ratsherren sich noch bis in die frühen Morgenstunden am Oktoberfest im Pub in Aesch vergnügt haben.
So soll es doch sein.

Für die Zunft zu Wein- und Herbergsleuten Aesch
Bruno Theiler, Statthalter
 

 

 

 

 

Begrüssung am Ratsherrentreffen in Aesch vom 25. Oktober 2014


Hochgeachteter Herr vorsitzender Meister André Sprecher
Hochgeachtete Herren Altmeister der Talzünfte
Hochgeachtete Herren Mit-Meister
Hochgeachtete Herren Statthalter und Altstatthalter
Sehr geachtete Herren Ehrenzunftbrüder, Altherren und Ehrenritter
Sehr geachtete Herren Ehrenzunfträte, Ehrenzunftherren und Ehrenzunftmitglieder
Sehr geschätzte Ratsherren und Gäste

Vorab darf ich euch die besten Grüsse vom Meister der Zunft zum Stab, von René Steinle überbringen. Er wünscht uns ein gemütliches Ratsherrentreffen da er leider einen anderen wichtigen Termin wahrnehmen muss.

Ich darf euch hier in Pfeffingen im Namen der Zunft zu Wein- und Herbergsleuten ganz zünftig begrüssen und herzlich willkommen heissen zum diesjährigen Ratsherrentreffen.

Der Treffpunkt ist heute in Pfeffingen und wir bleiben auch in Pfeffingen. Obwohl Aesch bigott sehr gross und sehr schön ist, haben wir euch an den diversen Ratsherrentreffen doch schon einiges zeigen können, sodass wir euch unsere Dependance und Nachbargemeinde Pfeffingen ein bisschen näher bringen möchten. Ihr dürft aber heute Aesch von oben herab bestaunen.

Pfeffingen ist die äusserste Gemeinde im geografischen Gebiet des Birsecks, welches die fünf Gemeinden Arlesheim, Münchenstein, Reinach, Aesch und eben Pfeffingen umfasst. Der tiefste Punkt des Pfeffinger Gemeindebanns liegt auf 310 m Ü. M. Es ist dies die Birs, welche auf ca. 200 m Länge im Gebiet hinter Angenstein durch den Bann fliesst. Der Dorfplatz liegt auf 389 m Ü. M. und der höchste Punkt, die Eggflue, liegt auf 686 m Ü. M. Es bestehen gemeinsame Grenzen mit den Dörfern Blauen (punktuelle Berührung), Nenzlingen und Grellingen im Süden, Ettingen im Westen, Aesch im Norden und Duggingen im Osten.
Die Gemeinde Pfeffingen ist seit 1986 mit einem Busbetrieb an das Verkehrsnetz des Trams und der SBB angebunden.

Der Name des Dorfes ist erstmals 1135 als Feffingen urkundlich bezeugt, vermutlich haben damals die Einwohner den „P“ nicht sagen können.

Im Mittelalter gehörte Aesch zur Herrschaft Pfeffingen.
Vor über 400 Jahren war die St. Josephkirche in Aesch nur eine Kapelle mit einem kleinen Glöcklein.
Aesch verfügte damals nicht über eine eigene Pfarrei.
Die Mutterkirche stand in Pfeffingen, die Martinskirche und hatte einen eigenen Pfarrer und war auch zuständig für die Dörfer Duggingen und Grellingen.
Sonntägliche Gottesdienste wurden in der Aescher Kapelle durch den Pfeffinger Vikar zelebriert, vor allem dann, wenn die Aescher wegen zu vielem Schnee nicht nach Pfeffingen gehen konnten.

Aesch wurde erst 1803 zu einer von Pfeffingen unabhängigen Kirche erhoben aufgrund der geographischen Lage und der Bevölkerungszahl.
Aesch zählte damals 798 Katholiken und 13 reformierte Einwohner, sodass schon bald der Bau einer Kirche an die Hand genommen wurde, weil in der Kapelle nur Platz für ca. 50 Personen war.

Die grössere wirtschaftliche Bedeutung von Aesch führte anfangs des 18. Jahrhunderts dazu, dass zwar der Name Herrschaft Pfeffingen bis zur französischen Revolution blieb, Aesch aber zum Amtssitz wurde. Der damalige Vogt nahm Wohnsitz in Aesch und herrschte von hier aus über Aesch, Duggingen, Grellingen und Pfeffingen. Durch den Wiener Vertrag von 1815 kamen Aesch und Pfeffingen zum Kanton Basel und 1833 durch die Trennung von Stadt und Land „Gott sei Dank“ zum Kanton Basel-Landschaft. Heute ist die Gemeinde Pfeffingen eine selbständige Gemeinde mit eigenen Behörden.
Der Gemeindebann umfasst 490 ha, Einwohner hat Pfeffingen aktuell 2278, gegenüber von Aesch mit 10‘000 Einwohnern.


Heute hat Aesch mit Pfeffingen sehr enge Verbindungen wie z.B.:
Ref. Kirchgemeinde Aesch/Pfeffingen
Musikschule Aesch/Pfeffingen
Feuerwehr Klus
Seniorenrat
Smaesch-Pfeffingen Volleyball Nazi A
Politische Parteien, es gebe aber noch einige zu erwähnen.
Alle diese Verbindungen funktionieren sehr gut, auch ohne je sich mit Fusionsgedanken beschäftigt zu haben.

Jetzt darf ich noch einen grossen Dank an unsere beiden Organi-
satoren richten.
Es sind dies unser Altstatthalter Gilbert Münger und unser Altzere-
monienmeister Peter Meyer, welcher schon vor 5 Jahren das Ratsherrentreffen in der Klus mit organisierte.
Ich danke auch den Zunftbrüdern Ralph Schwegler und Jürg Gerber, für ihre Vorbereitung und Bedienung beim Apéro eins und zwei und ihre Unterstützung bei unserem Vorhaben.
Bevor ich jetzt den Organisatoren das Wort erteile, wünsche ich uns einen gemütlichen und abwechslungsreichen Nachmittag und ein geselliges Zusammensein heute Abend.

Besten Dank für eure Aufmerksamkeit.


Aesch, 24. Oktober 2014 Adrian Meury, Meister
 

 

und hier noch weitere Bilder

 

 

 

 

 

Hochgeachteti Heere Mitmeischter
Sehr geachteti Heere Stadthalter + Altmeischter
Sehr geeerti Heere Zumpftrööt, Eeerezumpftrööt / Eerezumpftheere / Eereritter / Eeerezumpftbrüeder und Altheere

Liebe Adrian und liebwäärti Zumpftrööt vo dr organisierende Daalzumpft

Ich mein im Naame vo alle Deilnäämer e rächt häärzlichgs Danggschöön für das schööni, in aller Beziehige gut organisierti Rootsheereträffe in Äasch bi Gott, genauer im Hochgebirge vor Ääsch.
Mir hänn hüt Noomidaag e mool ööbis anders döörffe chenne leere, respektiv mir sin yygfüert worde in e nit alldääglechi Baurenovationskunscht vom ne Schloss uss em 12. Joorhundert. Es isch dr eemoolig Woonsitz vo dä Bedienschdete vo de Grafe vo Dierstei gsi. Die Grafe hänn aafänglich in der Burg Dornegg gwoont und sinn erscht im 14. Joorhundert do noch Pfäffige go woone. No dääne yydrügliche Yylustratione und Informatione, wisse mir jetzt, worum die Renovation ööbe 7 Millione koschtet. Do’s zue sälbere Zyt no keini Daalzümpft gä het, wo zue Traditione und Bruchtum luegt hänn, isch es hüt e Ruinä und muess ebbe renoviert wäärde. Durch Gschicht hänn d’Organisatore vom hüttige Noomidaag au uff zeigt, dass es berächtigt isch, dass Magdalenezumpft zue dä früehnere Birseggerzümpft ghööre. Denn‘s Dornegg und Dierstei ghört erscht sit em 16. Joorhundert - noch dr Eeroberig vo dr Stadt Solothurn - zum Kanton Solothurn.
Dr Naame Daalzümpft wird vo uns au erscht brucht sit em 1994. Noodäm Zumpft zum Staab 5 Joor drbyy isch gsi.

Liebi Zumpft zue Wyy- und Herbärgslüt, dir hänn dr hüttig Noomidaag wiiederum bravouröös gmeischteret. Ich wünsch allne no e schööne, gsellige Oobe - dr Säulizumpft bim zwäägmache vom nööchschte Rootsheereträffe vyyli kurzwyyligi Zyte und dr Zumpft zum Staab e wunderbars und lang in Erinnerig blyybends Jubiläumsfescht.

Euer vorsitzendi Daalzumpftmeischter.
 

 

 

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